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Wie gießt man einen Baum?

Bäume sollten in ihrer natürlichen Umgebung, dort, wo sie heimisch sind, doch eigentlich allein zurechtkommen. Sollte man meinen! Warum gilt das für viele Bäume heute nicht mehr?

Bäume sind eigentlich sehr robust und anpassungsfähig. Reicht z.B. das Wasser in den oberen Erdschichten nicht mehr aus, wurzeln sie eben tiefer. Dafür müssen sie allerdings bereits groß genug sein und genügend Zeit haben. Ändern sich die Umweltbedingungen zu schnell, werden die Bäume geschwächt, damit anfällig für Schädlinge und verlieren so ihre Anpassungsfähigkeit.

Junge Bäume wurzeln noch nicht so tief und breit. Je nachdem, wie der Boden beschaffen ist, wie groß das Wassereinzugsgebiet ist und wie sehr sie Hitze ausgesetzt sind, bedürfen sie mehr oder weniger künstlicher Bewässerung.

Die Menge Wasser, die ein Baum braucht, nimmt mit seiner Größe zu. Ein junger Straßenbaum mit 4 m Höhe braucht ca 15 Liter Wasser pro Tag. Vor allem junge Bäume, deren Wurzeln noch nicht so tief reichen, brauchen unsere Unterstützung. Am besten gießt man morgens oder am späteren Abend, wenn die Sonneneinstrahlung nicht so stark ist. Damit das Wasser in die Tiefe eindringen kann, empfiehlt es sich, langsam zu gießen und zwischendurch zu warten, bis es versickert ist. Aus dem gleich Grund hilft es dem Baum mehr, wenn man ein oder zwei mal pro Woche viel gießt, statt jeden Tag ein wenig. Das „selten viel Gießen“ hat außerdem den Vorteil, dass das Wurzelwachstum angeregt wird. Bekommt ein Baum ständig Wasser im Überfluss, hat er keinen Anreiz, sein Wurzelwerk auszuweiten.

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